Ludwigsburg, 18.9.2025 – Die geplante Preiserhöhung des Deutschlandtickets auf 63 Euro ab 2026 ist ein schwerer politischer Fehler. Wer die Verkehrswende wirklich ernst meint, darf Mobilität nicht teurer machen! Statt Anreize für den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn zu schaffen, sendet diese Entscheidung genau die falschen Signale.
„Wer den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn will, darf die Menschen nicht zur Kasse bitten. Ein teureres Deutschlandticket ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich eine klimafreundliche und soziale Verkehrspolitik wünschen“, betont Daniel Haas, SPD-Landtagskandidat und stellvertretender Kreisvorsitzender.
Besonders enttäuschend ist, dass trotz eines gemeinsamen Beschlusses der Bundesregierung, den Preis stabil zu halten, nun eine Erhöhung kommt. Hier hätte der Baden-Württembergische Verkehrsminister Winfried Herrmann klar Position beziehen und sich beim Bund mit Nachdruck für bezahlbare Preise einsetzen müssen. Doch entweder hat er diese Chance verschlafen – oder es war ihm schlicht egal.
Ein höherer Preis gefährdet das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine nachhaltige Verkehrspolitik. Das Deutschlandticket war ein Meilenstein für mehr Klimaschutz und soziale Teilhabe. „Das Deutschlandticket muss für alle Menschen bezahlbar bleiben – sonst bleibt die Verkehrswende ein leeres Versprechen. Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen und den Preis zu stabilisieren, statt die Menschen mit steigenden Kosten allein zu lassen“, so Haas weiter.
Daniel Haas fordert den Bund und die Länder auf, umgehend Lösungen zu finden, um den Preis zu stabilisieren. Alles andere wäre ein Rückschritt für die Verkehrswende und ein herber Schlag für alle, die sich eine moderne, klimafreundliche Mobilität wünschen.
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