„Die gefährliche Kreuzung in Erligheim muss schnell entschärft werden“

Reusch-Frey völlig überrascht über die zeitliche Streckung des Regierungspräsidiums.

Erligheim. Völlig überrascht erfuhr der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey durch die Medien, dass das zuständige Stuttgarter Regierungspräsidium (RP) einen Rückzieher bei der Entschärfung der gefährlichen Kreuzung in Erligheim macht. „Ich bin völlig überrascht darüber! Ich ging bisher von einer zeitnahen Umsetzung aus und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen“, sagt Reusch-Frey „es verwundert mich doch sehr, dass die Umsetzung trotz der Unfallhäufung und sogar einem Todesfall im Februar nicht baldmöglichst durchgeführt wird. Dafür habe ich absolut kein Verständnis.“ Seit Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Entschärfung des Straßenknotenpunktes, an dem fünf Straßen aufeinandertreffen. „Ich verstehe den Unmut in der Gemeinde und beim Bürgermeister Rainer Schäuffele vollkommen und werde mich umgehend an das Regierungspräsidium wenden.“ Bereits im Herbst 2011 stellte das RP eine Lösung für die Erligheimer Kreuzung am „Grünen Baum“ vor. Mit einer so genannten Bedarfssignalanlage sollte der Verkehrsknoten entwirrt werden. Schon die Zuständigkeiten für den Knotenpunkt sind nicht einfach. So sind nur die Flur- und Hauptstraße Gemeindestraßen, die Löchgauer und die Bönnigheimer Straße bilden zusammen die Landstraße L 1107 und fallen somit in die Zuständigkeit des RP. Die Hofener Straße gehört als Kreisstraße K 1630 dem Landkreis Ludwigsburg.

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Datum: Freitag, 7. Juni 2013 16:11
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