Atommülltransport

Thorsten Majer, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Neckar-Zaber

Mit Sorge verfolgt Bundestagskandidat Thorsten Majer die Entwicklungen rund um das „Zwischen-lager“ Neckarwestheim/Gemmrigheim. Die Befürchtung der Bevölkerung, nämlich dass das „Zwischenlager“ mit einer Salamitaktik mehr und mehr die Formen eines Endlagers annimmt, sei nicht unbegründet, so der SPD-Politiker in einem Statement.

Solange die Endlagerfrage nicht gelöst sei müsse jede Gemeinde, die vom jeweiligen Atomkraft-standort profitiert hat einen angemessen Teil der durch den Atommüll entstehenden Last tragen, aber es dürfe keine einseitigen Verschiebungen geben zugunsten oder zulasten eines bestimmten Standorts.

Die derzeitige Genehmigung für das „Zwischenlager“ Neckarwestheim/Gemmrigheim umfasst aus-schließlich die Lagerung von standorteigenem Atommüll: „Man sollte diese Genehmigung nicht mit Rechentricks, die aufgrund der Energiewende möglich werden, auszuhebeln versuchen.

In der nahen und mittelfristigen Zukunft werde es wohl keine zufriedenstellende Lösung der End-lagerfrage geben und mit dem geplanten Transport würde sich Obrigheim aus der Verantwortung nehmen und die Gefahr, dass in Neckarwestheim/Gemmrigheim ein Endlager oder zumindest „ewiges Zwischenlager“ wird, würde sich deutlich vergrößern.

Daher lehnt der SPD-Politiker diesen „Verschiebebahnhof“ nach derzeitigem Kenntnisstand ab und rechnet mit massiven Protesten aus der regional starken Anti-Atom-Bewegung, sowie der Bevölkerung ganz allgemein.

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Datum: Freitag, 26. April 2013 12:40
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