Beiträge vom Mai, 2010

Stadtführung mit Wolfgang Stehmer, MdL

Donnerstag, 20. Mai 2010 12:49

Wolfgang Stehmer, MdL

Wolfgang Stehmer, MdL

Unser Landtagsabgeordneter Wolfgang Stehmer lädt ein zu einer Stadtführung durch Bönnigheim. Stehmer, durch die Wahlkreisreform im letzten Jahr nun auch für Bönnigheim zuständig, möchte auf diese Art “seine” neue Stadt kennenlernen und mit den Bürgern ins Gespräch kommen.

Geplant ist eine lockere, informative Stadtführung mit dem Historiker Dr. Jörg Mann durch den Bönnigheimer Ortskern.
Wann: 04.06.2010, 16:00 Uhr – ca. 18:00 Uhr
Treffpunkt: Bönnigheim, Südseite Schloss
Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

Thema: Ortsverein

Der erste Mittelstandsbrief ist online

Donnerstag, 20. Mai 2010 12:47

Mittelstandbrief Ausgabe 1

Mittelstandbrief Ausgabe 1

Der Mittelstandsbrief bietet Ihnen Wirtschaftsinfos aus Baden-Württemberg und dient als Grundlage für einen Dialog zwischen Politik und Mittelstand. Seien Sie neugierig – wir sind es auf Ihre Meinung!

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von unserem Landtagsabgeordneten Wolfgang Stehmer:
http://www.wolfgang-stehmer.de/

Thema: Ortsverein

Bericht zur Jahreskreiskonferenz Markgröningen

Montag, 17. Mai 2010 12:49

Nils Schmid und Wolfgang Stehmer

Nils Schmid und Wolfgang Stehmer

Kreis-SPD verabschiedet langjährigen Vorsitzenden Wolfang Stehmer; Thorsten Majer neuer Kreisvorsitzender

Auf ihrer Jahreskreiskonferenz wählt der SPD-Kreisverband Ludwigsburg einen neuen Vorstand. Zu Gast an diesem Abend war auch der Landesvorsitzende der SPD in Baden- Württemberg, Dr. Nils Schmid, der in seiner Aufbruchsrede „Politik für das nächste Jahrzehnt“ Eckpunkte der SPD-Politik für Baden-Württemberg vorstellte.

Auf ihrer Jahreskreiskonferenz wählt der SPD-Kreisverband Ludwigsburg einen neuen Vorstand. Zu Gast an diesem Abend war auch der Landesvorsitzende der SPD in Baden- Württemberg, Dr. Nils Schmid, der in seiner Aufbruchsrede „Politik für das nächste Jahrzehnt“ Eckpunkte der SPD-Politik für Baden-Württemberg vorstellte.

Mit stehendem Applaus verabschiedeten die Kreisdelegierten der SPD ihren langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Stehmer am Mittwoch in Markgröningen. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Lars Barteit, der sich erfreut über das Wahlergebnis der SPD in Nordrhein-Westfalen zeigte und betonte, dass die SPD wieder da sei, und dem letzten Rechenschaftsbericht von Wolfgang Stehmer wurde der noch amtierende Vorsitzende in einem würdigen Rahmen von seinem Nachfolger Thorsten Majer sowie vom Landesvorsitzenden Dr. Nils Schmid verabschiedet.
Schmid würdigte die Arbeit Stehmers, und betonte, dass diesen seine Gabe auszeichnet, seine politische Erfahrung einzubringen und dabei immer auch integrierend zu wirken. Stehmer sei einer, der nah bei den Menschen ist und auch in schwierigen Situationen immer klaren Kopf bewahrt.

Auch Majer erklärte, dass der zugezogene Badener sich stets als „Schornsteinfeger der Kreis-SPD“ um Ausgleich bemühte und ab und an auch für den nötigen „Abzug sorge“ und verlieh ihm für seine Verdienste mit einem Augenzwinkern den Titel „Schwabe ehrenhalber“.
Stehmer erklärte in seiner letzten Rede als Kreisvorsitzender, dass er sich auch deswegen aus dem Amt verabschiedet, weil er zunehmend mehr Zeit für sein Mandat als Landtagsabgeordneter benötigt. Weiter werde er für den kommenden Landtagswahlkampf besonders gefordert sein. Mit Thorsten Majer stünde ein Kandidat zur Wahl, der dieses Amt genauso gut ausfüllen werde, wie er, so Stehmer.
Den Kreisverband sieht er für die Zukunft gut aufgestellt. Mit drei Landtagsabgeordneten und vier Vertreter im Regionalparlament sei der Einfluss eines der größten Kreisverbände in Baden-Württemberg gesichert. Der Blick müsse jetzt nach vorne gehen. So muss es das Ziel der Kreis-SPD sein im anstehenden Landtagswahlkampf wieder drei Mandate zu erringen. Darüber hinaus analysierte er, dass die Menschen im Land mit Schwarz-Gelb nicht zufrieden sind. Deswegen gab er als Ziel aus, einen Regierungswechsel herbeizuführen.
Der Landesvorsitzende Dr. Nils Schmid erklärte zu Beginn seiner Rede, dass aus der Wahl von Nordrhein- Westfalen drei Botschaften ausgingen: Die SPD kann Wahlen gewinnen! Die schwarz-gelbe Regierung in Berlin hat keine Mehrheit mehr im Bundesrat! Und die CDU kann auch verheerend Wahlen verlieren! Besonders kritisierte er, dass das Krisenmanagement von Frau Merkel nicht den Erfordernissen genüge. So brauchen wir dringend eine Finanzmarktregulierung, denn ein zweites Griechenland können wir uns nicht leisten. Auch beim Atomausstieg hat die Wahl in NRW für Klarheit gesorgt. So darf es bundesweit, aber auch im Land, keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben.
Im weiteren Verlauf seiner Rede ging Schmid auch auf die Arbeitsmarktpolitik ein. Er forderte, dass die Würde von Arbeit wieder mehr in den Fokus genommen werden muss. Er prangerte die Leiharbeit an, sowie die zunehmenden Entlassungen wegen Lappalien. Er forderte, dass, wer arbeitet, sich auch davon ernähren können soll, deswegen bekräftigte er nochmals die Forderung der SPD Mindestlöhne einzuführen. Die Beschäftigten müssen wieder mehr als Mitmacher und nicht als Anhängsel gesehen werden. Deswegen muss die Mitbestimmung im Betrieb ausgebaut werden.
Auch in der Bildungspolitik stellte er der Landesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. So muss Bildung als Thema ernster genommen werden. Ein besonderes Anliegen ist ihm hierbei die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen. Diese muss schon im Kindergarten anfangen. Die Schulen müssen wieder mehr zu Orten des sozialen Miteinanders werden. Das sei wichtig, da die Gesellschaft immer mehr in verschiedene soziale Milieus auseinanderdrifte. Aus diesem Grund müssen unsere Kinder länger gemeinsam lernen können. Und dies funktioniere am besten in Ganztagesschulen, die aber Gemeinschaftsschulen sein sollen. Denn kein Kind ist von Geburt an ein Gymnasiast oder Hauptschüler.
Im Anschluss an die Rede Schmids wurde das langjährige SPD-Mitglied und Urgestein im Ludwigsburger Kreisverband, Bodo Kernbach für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet. Kernbach gab in seinem Dankwort einen kurzen Einblick in sein ereignisreiches Leben. Er verwies dabei auf die Nachkriegsjahre, in denen es gerade Vertriebene schwer hatten. Der Jugend gab er mit auf den Weg, dass sie doch ein wenig kämpferischer sein möge, um die Werte der SPD mehr zu Gehör zu bringen.

In den darauf folgenden Wahlen wurde Thorsten Majer als neuer Kreisvorsitzender gewählt. Thomas Mahlberg (neu), Oliver Hartstang (neu), Macit Karaamethoglu (neu) und Lars Barteit fungieren als Stellvertreter. Veronika Sonntag wurde in ihrem Amt als Protokollantin bestätigt. Als neue Pressesprecherin wurde Stefanie Liepins und als neuer Kassier wurde Daniel Dietrich gewählt. Als Beisitzer gewählt wurden Bastian Brucklacher, Matthias Fiedler, Stefan Sommer, Ursula Glock, Claudia Jungeilges, Hannah Köser, Anita Götz, Ute Renz, Andrea Tröscher und Elke Kogler

Thema: Ortsverein